Unterhaltung | Kino The Expendables | ab 26.08.2010 im Kino

Das Who-is-Who der Action-Stars feierte die Premiere von
«The Expandables» in Berlin.
Die heiss erwartete Premiere zu Sylvester Stallones Film gewordenem Stelldichein der Action-Superstars verzückte in Berlin das Publikum. Zur Feier des Tages waren neben Stallone auch die Co-Stars Jason Statham und Dolph Lundgren angereist. Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe von Söldnern, die sich auf einer Mission befinden, einen südamerikanischen Diktator zu stürzen. Das absolut Besondere des Films ist sein geradezu unglaubliches Aufgebot an populären Actionhelden - unter anderem spielen Jet Li, Eric Roberts, Randy Couture, Mickey Rourke, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger in dem rasanten Streifen mit. Der Film wird in der deutschsprachigen Schweiz am 26. August in die Kinos kommen.

Giselle Itié - Ein neues Gesicht in Hollywood
Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Eric Roberts, Randy Couture, Terry Crews und Mickey Rourke – sie alle spielen im grössten Action-Spektakel des Jahres «The Expendables» eine Gruppe von Söldnern, die auf einer riskanten Mission unterwegs sind. Ihr Auftrag: Sie müssen einen skrupellosen Diktator stürzen.
Solch ein Star Ensemble gab es selten zuvor, und doch ist es nicht die einzige Überraschung, die Regisseur und Hauptdarsteller Sylvester Stallone aus seinem Hut gezogen hat. Für die Rolle der einzigen weiblichen Besetzung des Films hat er sich für die bis dahin unbekannte Schauspielerin Giselle Itie («Itschie» ausgesprochen) entschieden. Die mexikanische Schauspielerin spielt in diesem von Männern dominierten Film die Rolle der Widerstandskämpferin Sandra. Als die Mission aus dem Ruder zu laufen scheint muss sie von den Expendables zurückgelassen werden. In den Händen der skrupellosen Gegner kann Sandra nur hoffen von Stallone und Co. gerettet zu werden.

Eine ziemlich extreme Rolle, wenn man bedenkt, dass die bezaubernde Mexikanerin vor diesem Engagement, bis auf eine Box- und Jiu-Jitsu-Ausbildung, noch nie zuvor was mit Action-Filmen zu tun hatte. Umso beeindruckender ist die Tatsache, dass Sylvester Stallone und seine Crew nach einem weltweiten Casting ausgerechnet Giselle für diese elementare Rolle ausgesucht haben.
Die 28jährige Schauspielerin war zuvor in diversen südamerikanischen TV Serien aufgetreten, von denen «Bela, a Feia», die brasilianische Version von «Ugly Betty», eine der bekanntesten ist. Mit dem Ziel vor Augen, dass die Rolle der Sandra ihr persönlicher Durchbruch auf der grossen Leinwand bedeuten könnte, ging Giselle jeden einzelnen Drehtag mit 110% iger Ernsthaftigkeit und Professionalität an. Dies bestätigte auch der Mann, der sie ausgewählt und die Regie geführt hat, Sylvester Stallone: «Sie war wirklich mit dem Herzen bei der Sache».
Eine der herausforderndsten Szenen von «The Expendables» ist wahrscheinlich die Wasserfolterszene. Gerade weil Giselle den Männern am Set in nichts nachstehen wollte, bestand sie ausdrücklich darauf, diese Szene selber zu drehen. Sie musste an diesem Drehtag mit einem Schwamm und einem Handtuch ueber ihrem Mund mehrere Stunden auf einem Brett liegen, während immer wieder Wasser in ihren Rachen geschüttet wurde. Um diese emotionale Belastung zu meistern, hatte sie sich sehr sorgfältig vorbereitet. «Ich informierte mich eingehend über das Gefühl, das Folteropfer haben, wenn sie meinen, sie müssten ersticken. Ich wollte die Emotionen dieser Situation nachvollziehen. Ich fand diese Herausforderung sehr spannend und konnte es gar nicht erwarten, die Szene zu drehen».

Auch wenn das Augenmerk von «The Expendables» ganz eindeutig auf die unverwechselbaren Action Legenden gelegt wurde, ist Giselle Itie die Entdeckung dieses Films. Sie zeigt, dass auch noch unbekannte Schauspieler in solchen Blockbustern eine beeindruckende Arbeit hinlegen können. Wer sich selber überzeugen möchte, sollte den Kinostart von «The Expendables» am 26. August keinesfalls verpassen.


The Expendables | Infos

The Expendables
Actionfilm, USA (2010), 100min.

Besetzung
Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Mickey Rourke, Eric Roberts, Randy Couture, Steve Austin, David Zayas, Giselle Itié, Charisma Carpenter, Gary Daniels, Terry Crews, Hank Amos, Amin Joseph, Senyo Amoaku, Antonio Rodrigo Nogueira, Antonio Rogerio Nogueira, Sassa Nacimento, Sassa Nascimento, R.A. Rondell, Tze Yep, Preshas Jenkins, Ronn Surels, Lauren Jones, Prazeres Barbosa, Jose L. Vasquez, Daniel Arrias, Antonio Gullo, Javier Lambert, Tatsu Carvalho, Marcio Rosario, Paulo Gustavo Bastos, Paulo Bastos

Regie
Sylvester Stallone

Drehbuch
Dave Callaham, Sylvester Stallone, Dave Callaham

Kamera
Jeffrey L. Kimball

Produktion
Marcela Flores, Kevin King, Avi Lerner, Matthew O'Toole, Neil Ravan, Ivan Teixeira, Kevin King Templeton, John Thompson, Guymon Casady, Boaz Davidson, Danny Dimbort, Basil Iwanyk, Trevor Short, Les Weldon, Robert Earl

Verleih
Ascot Elite Entertainment Group

Produktionsfirma
Millennium Films, Nu Image Films, Rogue Marble

Kinostart
26.08.2010 (Deutschschweiz)
18.08.2010 (Romandie)
01.09.2010 (Tessin)

Weitere Infos
expendablesthemovie.com

(alle Angaben ohne Gewähr)





Interview mit Sylvester Stallone
Wie würden Sie den Film 'The Expendables' beschreiben?

Es ist ein ergreifender Film, der jedoch nicht moralisierend ist. Es ist eine schwarze Komödie. Der Film nimmt ebenfalls die Stereotypen der harten Männer auf, so wie die Leute uns wiedererkennen, zeigt aber dennoch eine andere Seite, wie zum Beispiel Jasons Rolle und seine Probleme mit Frauen. Aufgrund all dieser Dinge kann der Zuschauer sagen, «Auf eine Art identifiziere ich mich mit ihnen.» Diese Jungs sind sehr, sehr hart in ihrer Welt und äusserst schwach in der realen Welt.

Wie haben Sie eine solche beindruckende Besetzung zusammengebracht?

Ich habe versucht Rollen zu schreiben, die sie interessieren würden und an ihren Konkurrenzgeist apelliert. Ich musste nur ihr Interesse gewinnen, das war alles. Alle sind sie Stars auf ihrem Gebiet. Insofern verdienen sie es, gleichberechtigt behandelt zu werden. Gleichzeitig muss ich sagen, dass sie sich alle untergeordnet und ihr Ego zurückgestellt haben. Alle haben sich hundertprozentig für ihre Rolle eingesetzt. Das machte mir die Arbeit leicht.

Warum haben Sie Mickey Rourke für die Rolle des Tätowierers Tool gewählt?

Ich bin etwas älter als er, aber wir sind in der Branche praktisch zusammen aufgewachsen. Wir beide haben in unserem Leben Höhen und Tiefen erlebt. Er ist ein sehr sensibler, aussergewöhnlicher Typ – deshalb dachte ich mir: Wenn er genau diese aussergewöhnlichen Eigenschaften in die Figur des Tool einbringt, wäre das spitzenmässig.

Sie haben auch Schauspieler der neuen Generation gecastet, wie zum Beispiel Jason Statham, den Hauptakteur in der bezeichnendsten Actionszene des Filmes, dem Flugzeug-Stunt.

Die Besetzung von Jason war in gewisser Weise Glückssache, denn man weiss vorher nie, ob die Chemie auch stimmt. Er stammt aus einer ganz anderen Kultur als ich, und er ist erheblich jünger. Persönlich fand ich, dass er in seinen bisherigen Filmen noch nicht alle seine Fähigkeiten voll ausschöpfen konnte – die wollte ich jetzt in die Gestaltung seiner Rolle einbringen. Bei mir darf er Gefühle zeigen, optimistisch sein. In der Flugzeugszene wollte ich nicht nur das Benzin ablassen, sondern schlug vor, dass wir Jason in den Bug des Flugzeugs stecken. Plötzlich herrschte Stille im Raum. Er hat das sensationell absolviert. Ich weiss, dass er seine Leistung herunterspielen wird, aber es war gefährlich, und trotzdem hat er begeistert mitgemacht. So waghalsig hatte ich das gar nicht geplant. Der Stunt entpuppte sich als sehr gefährlich.

Verschafft der Film Einblick in Actionhelden und deren Ikonographie?

Actionhelden haben sich über die Jahre sehr geändert. In meiner Generation waren wir die starken Jungs und bis auf Vietnam gab es nichts was mit uns in Verbindung gebracht werden konnte. Somit hatten wir alle unsere Komplexe. Wir waren Amerikas Aussenseiter. Dann kam der neue Actionheld, der für neue Technologie und Spezialeffekte steht. Die Zeit ist vergangen, aber wir sind dabei, das sehr körperbetonte Alpha-Tier wiederzuentdecken. Natürlich haftet dem Ganzen die Vergangenheit an, wir versuchen jedoch politisch korrekt damit umzugehen. Mit diesem Film haben wir die wahren Action Heroes wiederauferstehen lassen und ihnen einen weiteren Dreh verschafft. Diese Jungs passen nicht in diese Welt; sie sind die 'Expendables', deshalb werden sie auch so genannt.

Action ist ein Genre mit strengen Regeln. Was unterscheidet diesen Film von anderen Actionfilmen?

Ich wollte mich auf ein bestimmtes Gefühl, auf eine bestimmte Art des Filmemachens, auf eine bestimmte Mentalität zurückbesinnen. Es geht um Männer, die nicht mehr im Einklang mit der Welt sind, die in ihrem Leben aber feste Regeln befolgen. Sie haben keine Familien, ihr Privatleben ist ein einziges Chaos – sie können sich nur aufeinander verlassen. Ich möchte den Zuschauern zeigen, was in solchen Männern vorgeht. Ich habe mir vorgenommen, einen Film zu machen, wie es ihn nur alle paar Jahre einmal gibt: Ich benutze eine bewährte Formel und bringe sie auf die Höhe der Zeit. Ich finde, dass uns das gelungen ist: Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Film.


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