Sport | Boxen WBA Boxkampf | Nikolai Valuev vs. Evander Holyfield

Valuev schlägt Holyfield
Der 50. Sieg seiner Profilaufbahn war für Nikolai Valuev ein ganz besonderer. Vor 12'500 Zuschauern im ausverkauften Züricher Hallenstadion besiegte der Russische Riese die lebende Legende Evander Holyfield knapp nach Punkten. 116-112, 115-114 und 114-114 lautete das Urteil der drei Punktrichter. «Evander hat gezeigt, was für ein grossartiger Boxer er ist», sagte der alte und neue WBA-Weltmeister hinterher. «Es war eine grosse Ehre für mich, gegen ihn anzutreten. Der Kampf war sehr spannend und schnell.»



Mit einem Sieg hätte der 46-jährige Herausforderer Boxgeschichte schreiben und George Foreman als ältesten Schwergewichts-Weltmeister aller Zeiten ablösen können. Dementsprechend couragiert ging der viermalige Champion in den ersten Runden zu Werke. Seine enorme Beweglich- und Schnelligkeit machten es Valuev nicht einfach, in den Kampf zu finden. «Niko war zu Beginn sehr vorsichtig. Das musste er gegen einen Mann wie Holyfield auch sein. Immerhin besitzt er eine enorme Erfahrung sowie grosses taktisches Verständnis», analysierte Trainer Alexander Zimin. «Ab der fünften Runde hatte sich Niko aber besser auf Holyfield eingestellt und so geboxt, wie wir uns das vorgestellt haben.»

Der Jab machte Holyfield das Leben schwer
Fortan spielte Valuev seine Grössenvorteile besser aus. Mit seinem langen linken Jab hielt er Holyfield geschickt auf Distanz. Nur selten konnte der Amerikaner in der Folge klare Treffer landen. «In der zweiten Hälfte des Kampfes hat Holyfield nicht wie ein Herausforderer geboxt», so Wilfried Sauerland. «Er ist nur durch den Ring getanzt und hat kaum geschlagen. Das reicht für den Titel nicht.» Trotzdem sprach der Manager dem amerikanischen «Ausnahmeboxer» ein grosses Kompliment aus. «Das war wirklich eine starke Leistung von Holyfield. Es war wie erwartet ein Duell zwischen seiner boxerischen Klasse und Nikos Grösse. Ein Unentschieden wäre wohl gerecht gewesen. Für mich hat Holyfield die ersten sechs Runden gewonnen und Niko die zweiten sechs», so Sauerland weiter.

In der Tat wurde der Russische Riese in der zweiten Kampfhälfte stärker. Nach wie vor kontrollierte er die Ringmitte, doch sein Jab – wie auch die harte Rechte – kamen nun genauer. «Nikolai ist schneller, als viele denken», gab Holyfield zu Protokoll. «Es ist nicht einfach, gegen ihn zu boxen. Seinen Reichweitenvorteil muss man irgendwie überwinden.» Holyfields Ziel sei es nicht gewesen, Valuev auszuknocken, sondern «nicht getroffen» zu werden. «Ich denke, das ist mir gut gelungen.»



«The Russian Giant» Nikolai Valuev betritt, begleitet von Raemonn mit «Faith», das Hallenstadion

Fotos: Impressionen des WBA Spitzenkampfes Holyfield vs. Valuev vom 20.12 2008 in Zürich
Fotos: Einzug der Titanen
Foto-Impressionen der Pressekonferenz vom 17.12 2008 in Zürich

WBA Weltmeisterschaftskampf | Infos
Veranstaltung
WBA Boxkampf |
Nikolai Walujew (Nikolai Valuev) vs. Evander Holyfield

Datum
Samstag, 20. Dezember 2008, 18:30 Uhr

Veranstaltungsort
Hallenstadion, Zürich

Ticket-Vorverkauf
Online-Tickets - www.hallenstadion.ch

Eintrittskarten für die Boxgala am 20. Dezember 2008
sind bei ticketcorner.com und über die Ticket-Hotlines
0900 800 800 (CHF 1,19/min, für die Schweiz)
und 01805 / 10 14 14 (€ 0,14/min, für Deutschland) erhältlich.

Weitere Infos
AG Hallenstadion
Arena und Conference Center
Wallisellenstrasse 45
8050 Zürich

Telefon: +41 (0)44 316 77 77

www.hallenstadion.ch

(alle Angaben ohne Gewähr)

Die Zuschauer sahen ein enges Duell

Zum Ende des Kampfes konnte Valuev noch einmal eine Schippe drauflegen. In der letzten Runde drängte er Holyfield in die Ecke und sicherte sich so den entscheidenden Vorteil bei den Punktrichtern. Holyfield: «Das war wirklich eine knappe Angelegenheit. Ich habe genau das gemacht, was meine Ecke wollte. Ich habe allen gezeigt, dass ich trotz meines Alters noch gut boxen kann. Meiner Meinung nach habe ich den Kampf gewonnen, aber die Punktrichter haben das anders gesehen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung.»

Wie es für ihn weitergeht, will Holyfield über Weihnachten in aller Ruhe entscheiden. «Nun fahre ich erstmal nach Hause und entspanne mich. An meinem Ziel, noch einmal Weltmeister im Schwergewicht zu werden, hat sich aber nichts geändert.» Wer weiss - vielleicht wird Holyfield, der vom Publikum während des gesamten Kampfverlaufs gefeiert wurde, noch einmal in Zürich gegen Valuev in den Ring steigen. Ausschliessen wollte das Christian Meyer nicht – im Gegenteil. «Das Ergebnis schreit ja förmlich nach einem Rematch. Es war wirklich sehr knapp», so der Sauerland-Geschäftsführer. «Und die Schweiz hat sich als toller Austragungsort mit einem fantastischen Publikum bewährt.»

Faire Sportsmänner:
Valuev und Holyfield nach dem Kampf
Für Valuev steht nun allerdings erst einmal das mit Spannung erwartete Rematch gegen Ruslan Chagaev an. Meyer: «Es gibt keinen Grund für Chagaev, vorher noch gegen einen anderen Gegner anzutreten. Niko ist jederzeit bereit für das Rematch. Was danach passiert, werden wir sehen.»

Quelle: www.boxen.com

Pressekonferenz vom 18.11.08 in Zürich:

Evander Holyfield will Boxgeschichte schreiben.

Der Amerikaner Evander Holyfield hat das Ziel, ältester Schwergewichts-Weltmeister aller Zeiten zu werden. Das kündigte er am Dienstag bei einer Pressekonferenz in der Schweiz an. «Ich hätte früher auch nicht gedacht, dass ich mit 46 Jahren noch in den Ring steige. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, mit 34 oder 35 aufzuhören», erklärte er vor dem Fight gegen WBA-Weltmeister Nikolai Valuev, der am 20. Dezember im Züricher Hallenstadion stattfinden wird.

Nachdem sich der US-Schwergewichtler am Montag bei Prof. Dr. Walter Wagner in Bayreuth einem gründlichen Gesundheits-Check unterzogen hatte, strahlte er grossen Optimismus aus. «Ich bin immer noch in einer hervorragenden Verfassung. Ich will die Chance, zum fünften Mal Weltmeister im Schwergewicht zu werden, unbedingt nutzen. Ich will nicht nur den Titel gewinnen, sondern ihn danach auch verteidigen», so der frühere Cruiser- und Schwergewichts-Champion.

«Ich habe zwar seit über einem Jahr nicht mehr geboxt, doch alle die glauben, ich sei nicht mehr in der Lage, um die WM zu kämpfen, werden sich am 20. Dezember ganz schön wundern», diktierte er in die Mikrofone der zahlreich erschienenen Medienvertreter. Holyfield setzt im Kampf gegen den Russischen Riesen auf seine Erfahrung. «Ich habe das Wissen im Kopf und muss das nur richtig umsetzen. Ich boxe seit 38 Jahren, da nimmt man die richtigen Einschätzungen vor.»

Nikolai Valuev tut also gut daran, den Herausforderer aus den Vereinigten Staaten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Doch das macht der Titelverteidiger offenbar auch nicht. «Ich bin stolz darauf, gegen ihn zu boxen. Er ist eine Legende», sagte der WBA-Weltmeister, «trotz seines hohen Alters nehme ich ihn sehr ernst. Ich habe die Kämpfe von Evander Holyfield schon vor Jahren im Fernsehen verfolgt und mir immer gewünscht, einmal gegen ihn zu boxen.»

«Evander hat sehr viel Erfahrung. Das wird kein leichter Gang für mich», so der 35-jährige Schwergewichtler aus St. Petersburg. «Auch wenn es aus meinem Umfeld vielleicht andere Stimmen gab, möchte ich betonen, dass ich den Kampf zu jeder Zeit sehr ernst genommen habe», ergänzte der WBA-Champion, der den WM-Titel Ende August in der Berliner Max-Schmeling-Halle durch einen einstimmigen Punktsieg gegen John Ruiz (USA) zurückerobert hatte.

Quelle: www.boxen.com


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